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Was macht einen guten DJ aus ?

Bei einem Event, ganz Gleich, ob es ein PrivatEvent ( Hochzeit, Geburtstag,.... ),

FirmenEvents ( Präsentationen, Jubiläen,.... ) oder auch KlubEvent ist, soll die

Chemie zwischen DJ und Publikum ständig neu verhandelt werden. Es ist ein Hin

und Her, ein Geben und Nehmen. Ein guter DJ kann quasi den Tanzboden lesen.

Er schafft Atmosphäre.

 

Was unterscheidet einen guten von einem mittelmässigen DJ?

Ein guter DJ hat ein Gefühl dafür, wie der Groove tickt. Er kann quasi den Tanzboden

lesen – und im richtigen Moment entscheiden, welchen Style bzw. Song er als nächste

spielt. Im besten Fall kommt es zu einem Flow.

 

Der DJ ist also eine Art Stimmungsbarometer. Wie lernt man das?

Das schafft man nicht in zwei Wochen, dazu braucht es jahrelanges Üben. Und am

meisten lernt der DJ aus den Nächten, in denen es nicht geklappt hat, in denen er

versagt hat. Ja, Fehlleistungen sind sozusagen unerlässlich für die Laufbahn eines DJ.

 

Macht ein DJ eigentlich Kunst?

Plattenauflegen kann vieles sein: Kunst oder reine Unterhaltung.

Die Grenzen sind fließend. Und dann gibt es diese magischen Momente – sie dauern

zwar meistens nur kurz, aber bleiben einem umso länger in Erinnerung. Man kann dann

ähnlich staunen wie ein Betrachter vor dem Werk eines alten holländischen Meisters.

Das heißt aber noch lange nicht, dass jeder DJ ein Künstler ist.

 

Heute macht die Technik das DJ-Handwerk zum Kinderspiel.

Ist das nicht alles zu einfach geworden?

Hier gibt es ein Missverständnis:

Jeder kann sich innerhalb kurzer Zeit das Mixen,

unterstützt durch diverse DJ-Softwares, beibringen.

Aber das ist noch lange kein Beweis für Qualität.

          Nur weil ein Zimmermann einen Nagel sauber einschlagen kann,

                         ist er noch lange kein guter Zimmermann.

         Und weil einem heute die Technologie die DJ-Technik erleichtert,

                               ist man noch lange kein guter DJ.

 

Das richtige Gespür, die Stimmung, dem Event angepasst,kontinuierlich zu steigern, um die Luft

zum Kochen zu bringen. Die Technik ist hierbei natürlich

sehr hilfreich, doch unterscheidet sich ein Profi-DJ darin,

dass er ohne grossen technischen Aufwand „saubere“ Übergänge hinbekommt und damit die Massen

zu begeistern weiss.

 

Was unterscheidet noch ein Profi von einem Hobby-DJ ?

Das Gespür mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen zu spielen und zu

jonglieren. Die meisten DJ sind eher konservativ in dem, was sie auflegen.

Da herrscht kaum stilistische Abwechslung. Warum? Sie machen es sich halt

leicht und wollen sich einfach nur innerhalb ihres Genres bewegen. Sie spielen

lieber die ganze Zeit nur Techno oder House. Und wechseln auch nicht das Tempo.

Schön ist ja doch, wenn ein DJ einmal ein Stück bringt, das eigentlich nicht passt,

aber dann doch wunderbar funktioniert: Wenn ein House-DJ sein Set, z.B. mit

einem Jazzstück durcheinanderwirbelt.

Die DJ-Kultur war immer auch eine Kultur des Fortschritts.

Wenn man das mit dem Rock vergleicht: Da hat sich seit fünfzig Jahren nichts

verändert und trotzdem stellt es die Basis für viele Musikrichtungen dar.

 

Inwiefern hat das Internet die DJ-Kultur verändert?

Man geht heute nicht mehr in Plattenläden.

Heute nutze ich ein Profi-Portal, um die aktuellste Musik online zu bekommen.

Früher ging ich in jeder freien Minute in den Platten-Laden „OHRWURM“,

man tauschte sich untereinander aus, machte gemeinsame Entdeckungen.

Diese Gemeinschaftskultur, sie fehlt heute. Ja, da kann ich ganz schön

nostalgisch werden.

 

Ist "PLATTEN AUFLEGEN" nostalgisch ?

Absolut. Hier bin ich dem technischen Fortschritt dankbar, denn meine MP3-Platten

speichern mehr als ich vergleichbar an Plattenkoffern mitnehmen könnte.

Die Zeiten von 40 Kilo und mehr an Musikschätze herum zu schleppen sind vorbei.

 

Meine „Schätze“, die ich aus aller Welt gesammelt haben, hüte ich wie meinen

Augapfel..... „ICH LIEBE MEINE VINYLS“

 

Die Format-Diskussion ob VINYL das „wahre Profi-DJ-Medium“ ist halte ich für bestandslos, denn den Leuten ist der Tonträger egal – wichtig ist ihnen, was an Musik

an ihr Ohr dringt.

 

Abschließend muss man einfach begreifen, dass der technologischen Fortschritt schon immer die Basis der DJ-KULTUR war.

 

Ich bin immer noch ein leidenschaftlicher LIVE  PROFI-DJ.